fußball und ich

nein, ich mag fußball nicht. ich mag den hype nicht, ich mag übertriebenen fankult nicht, "meisterschaften" haben mir schon in der schule angst gemacht. schwitzende menschen sind mir sowieso unangenehm, von "sport" ganz zu schweigen. ich halte tippspiele für ähnlich beknackt wie pferdewetten (und das ist noch milde ausgedrückt), hooligans für peinlich, die vergabe von fernsehrechten noch für das interessanteste an dem ganzen drumrum. der euro2004-fußball sieht aus wie eine flipperkugel, rudi völler ist auch nur ein mensch mit einer scheißfrisur, die bild-zeitung nervt derzeit ganz besonders, und die bildchen aus duplo und hanuta werfe ich unangesehen weg. ich hab' keine ahnung, was die unterschiede zwischen einer champion's league und einem uefa-cup sind, das letzte mal so ein rundes ding getreten habe ich im alter von ca. 6 jahren (und dabei eine lampe im elterlichen haus zertrümmert), und wenn ich günter netzer im fernsehen sehe, überkommt mich eine mischung aus mitleid und .. naja, mitleid. ich hab' keine lust, "abseits" zu erklären, weil es weiß gott interessantere dinge im leben gibt. wenn man mich auf fußball anspricht, denke ich zuerst an einen kicker-tisch, bei "euro 2004" denke ich an den eu-beitritt diverser staaten im mai. selbst tipp-kick fand ich schon immer langweilig. man könnte in der tat sagen: ich mag fußball wirklich nicht.

aber otto rehhagel .. dessen gesichtsausdruck fand ich niedlich, wie er eben so auf's feld gerannt ist. als ich, rein zufällig natürlich, mal im zdf reingeschaut habe.

 

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