es gibt grenzen. auch be-/im fernsehen.

nein, ich meine weder die fernsehzeitungs-tages-grenze (datumswechsel um 5 uhr früh) noch die zeitliche meteorologen-grenze (ab 15 uhr vorhersagen nur noch für den kommenden tag) und schon gar nicht die elternschutz-grenze (ab 23 uhr programm nur noch für menschen, die einen timer programmieren können). auch nicht die bildschirmgrenze (unten ist dort, wo die scrollbars flackern).

nein – das grenzwertige programm, eng verbunden mit der niveau-grenze auf der fernbedienung (to boldly zap where no intelligent lifeform has ever zapped before) und, natürlich, der stolz-grenze im kopf (neun live? over my dead cold body!). darum geht es. die persönliche toleranzgrenze beim betrachten mehrerer minuten des dsf-nachtprogramms am stück, die belastungsgrenze beim erleiden der rtl2-"news". den wunsch nach einer echten neuen grenze, gern auch in handfester mauerform, wenn man aus versehen auf tv.nrw oder tv.berlin zappt.

kaum zu glauben, wie viele grenzerfahrungen man da in wenigen minuten nächtlichen tv-konsums machen kann.

 

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