foggy

die nacht fühlt sich holzig an. ungefähr so wie der geschmack, den man nach dem kotzen eben im mund hat. gegen fünf ("guten abend") zur tankstelle ("guten morgen"). tiefkühlpizzafachberatung ("was haben sie denn so?" – "kleine und große."), entscheidung für die kleine deluxe-variante für zwofuffzich. das reicht der begleitung. dazu ein twix. das reicht mir. "klein oder groß?" – ich antworte "klein", sie sagt "groß", herr tankstelle interpretiert das als "groß". natürlich. halb sechs in meiner küche. das licht ist zu hell, das twix zu süß, der gummibär zu groß und die laune zu am-boden. kinderquatsch mit michael frank, dazu chilli-grundkurs und öffentlicher weltschmerz. resümee des abends während des essens, während die vögel anfangen zu kreischen und ich an "word für anfänger"-vorträge und b. denken muß. mich aber zwinge, eher über tankstellenpizza als mich selbst nachzudenken. das eine so ungesund wie das andere, die pizza in diesem moment das kleinere übel. diskussion über aaa (außenwirkung, alter, aggression) bei leitungswasser, während die stadt das dorf erwacht und dabei auch so klingt, als hätte es einen kater. "gesund" ist was anderes. miau. ich fahre frau pizzagast nach hause, schreibe zwei kurznachrichten und eine lächerliche mail, genieße nochmal mein kopfkino, versuche mich mit einem schlechten porno abzulenken und gebe nach 10 minuten auf. inkonsequenz ist mein dritter vorname.

life is short and love is always over in the morning.

 

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