words like violence break the silence

auf sat1 devotionalisieren sich depeche mode quasilive, während sich meine 2 stunden schlaf (netto) in den vergangenen 38 stunden (brutto) in schnupfenähnlichen symptomen äußern, wie üblich (- bei schlafmangel, nicht bei depeche mode). anton corbijns werk wird nicht unwesentlich von klingelton-crawls, gewinnspieleinblendungen ("pling!") und der werbung gestört, mein schnupfen hingegen läßt sich davon leider nicht beeindrucken.

die gänsehaut bei "enjoy the silence" funktioniert aber immer noch, dazu müßte nicht mal das publikum singen. gefühlte 15 jahre alt schon nach den ersten takten. "words are veeery un-necessaaary". den halben heutigen tag in der kleinen stadt nebenan verbracht. kreuzquer-einkaufen zwecks geburtstagsgeschenksoptimierung, dabei immer dieses latent schizophrene gefühl der unsicherheit und der unklarheit, woher eigentlich dieser plötzliche drang kommt, daß ich mir gerade für s. diese mühe mache. vielleicht unterbewußte dankbarkeit dafür, daß ich mich mal wieder spüre. zu lang anhaltende abwesenheit von schmerz macht übermütig. gänsehaut tuat gut. da kann man sich schon mal bedanken für den, wenn auch unbeabsichtigten, hirnfick.

obwohl "everything counts" in der studioversion ja einfach stimmiger klingt.

 

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