woche'n'end

wenn man außerdem/desweiteren dem bunten fleurop-frischgemüse die augenbrauen mit den worten "ich lieb' sie", "ich lieb' sie nicht", "ich lieb' sie", "ich lieb' sie nicht" (..) auszupft (und sich dabei sogar noch originell vorkommt (haltung bewahren, auch beim absaufen!)), ist es dringend an der zeit, ein paar rationale und oberflächliche elemente ins leben hereinzubitten. sagt man sich. weil einen der kleine immer wiederkehrende cholerische anfall irgendwie nervt, der sich in diesen momenten bemerkbar macht.

und dann sitzt man gegen 5 uhr morgens in einem extra inoffiziell persönlich privat für die fünfköpfige peergroup nochmal aufgeschlossenen studentenclub, trinkt frischen kaffee, hört stockbesoffenen (aber irgendwie ganz netten) metal-menschen (wacken!, nicht robotwars) beim "smoke on the water"-zupfen auf der ganz leicht verstimmten zufällig herumliegenden gitarre zu; spricht mit menschen, die man seit einer einstelligen stundenzahl kennt, über dinge, die man normalerweise nicht mal mit menschen bespricht, die man eine dreistellige tagesanzahl lang kennt; trägt auf dem heimweg zu lachanfällen bei der die grabstein-imitation mitschleppenden person (einstellige stundenzahl!) bei, nur indem man originell friert; fragt sich beim nachhausekommen, welche minute an diesem schrägen abend denn jetzt oberflächlich oder rational gewesen war, weil es einem plötzlich soviel besser geht; – dann wirft man seine ganze argumentation vom vorabend über bord und beschließt, sich die cholerischen anfälle bewahren zu wollen, weil man zu große angst hat, vielleicht die begeisterungsfähigkeit für solche abende zu verlernen, wenn man wirklich permanent gutgelaunt durch's leben ginge.

 

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