ein kurzer absatz über vinyl, wortwahl, originalität und beethoven.

im rahmen eines meiner lieblingsformate vorhin auf arte seit langem mal wieder die formulierung "fünfundvierz(i)ger" gehört, als bezeichnung für eine single (oder, neudeutsch bzw. mittlerweile üblicher, "seven-inch").

[ in meinem alter meint man mit einer "singleseite" ja wirklich noch eher etwas schwarz-rund-flach-berilltes mit loch in der mitte, keine webseite für einsame herzen. "generation mediendivergenz", schreit der popliterat aus der küche. ]

sofort verzückt gewesen ob des offenbar angelernten schmäh' (oder zumindest dem, was ich für einen solchen halte), daraufhin die eigene schrulligkeit vermißt. plan für demnächst: originelleraler werden. (erste amtshandlung: beethovens "musik zu einem ritterballett" als klingelton auf's telefon schubsen. ohrwurm seit der günter-gaus-abschiedssendung bei news & stories am sonntag. auch so 'n original, der.)

 

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