feelings that grow stronger in the dark

"kennt man den denn außerhalb des kuttner-universums überhaupt?"

.. so wurde ich vor kurzem gefragt, als es um moneybrother und meine kurzfristig neuentdeckte affinität zu soulig-angehauchtem indie-pop ging. ich antwortete ein muffeliges "hmnjain", was eine mischung aus "mir doch egal" und "ach menno" ausdrücken sollte, und wußte nicht weiter. wenn mir jemand vor ein paar monaten gesagt hätte, daß ich irgendwann mal solche musik hören würde, hätte ich denjenigen mit slogun- oder aphex-twin-platten verjagt.

mittlerweile aber kann ich, abgesehen von – natürlich – dem hype im rahmen von "sarah kuttnerdie show" – auf das interview im spreeblick, das nach sechs tagen ausverkauft gewesene "kuttner on ice"-festival am 13.3. in der columbiahalle sowie auf einen der besten übergänge zwischen zwei songs in der gesamten mir bekannten musikgeschichte (nämlichen zwischen dem neunten und zehnten track auf "blood panic", und ich meine eigentlich nicht den übergang als solchen, sondern die plazierung von "can't stop" genau nach "feelings getting stronger in the dark", welcher übrigens seit jahren der erste und einzige song in meinem persönlichen umfeld ist, der bei genuß per kopfhörer, und interessanterdings nur dann, manchmal, bei passender umgebung und hinreichen melancholisierter vorstimmung, zu geradezu bedenklichen gefühlsäußerungen bei mir führt – wenn ich heulen könnte, würde ich heulen, sozusagen), der dazu führte, daß ich "blood panic" im bekanntenkreis zu verschenken begann, verweisen.

heute erscheint "to die alone", das neue album. sobald ich mich sattgehört habe, schreib' ich vielleicht noch was dazu.

(ichweißjanicht, irgendwie sind mir solche fanboy-einträge meistens schon beim tippen peinlich. also bitte leise lesen. danke.)

 

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