music was my first love (und so).

sich wie früher in der schule, beim nacherzählen des vortagigen tv-nachmittagsprogramms (mit benny und anke)

"hast du gesehen wie der eine, und woosh!, und dann hat er, boah, und voll in die eier, und dann am schluß als, ja das war geil, und wooooomm als das ding in die luft geflogen ist, und ..", mit entsprechendem nachspielen der szenen ausgemalt, die sowieso jeder selbst gesehen hatte, aber man wollte ja plastisch berichten und zeigen, daß man's eben auch gesehen hatte und toll fand

vorkommen, beim sprechen über musik, die eindruck hinterlassen hat. immer seltener zwar die platten, die noch eine musikalische weitersozialisation bewirken (die gründe hierfür dürfen -ausnahmsweise!- mal als mannigfaltig bezeichnet werden), umso schöner (ebendrum, erstes semester informationstheorie) das staunen dabei (und mir fehlt, übrigens und verdammtnochmal, weiterhin das pendant zu lektüre auf akustischer basis – audible rezeption? meine güte, gebt mir ein wohlklingenderes substantiv!) und beim beobachten der reaktionen auf die eigene hinausartikulierte begeisterung. und wenn's auch mal nur zerstottertes sabbern ist. damals wie heute die schüchterne art von selbstbestätigung(ssuche), damals wie heute eine kaputte art von subtiler ausschauhaltung nach seelenverwandtschaft in der peergroup. wunderbare sache, eigentlich.

first and last and always, prost und gruß an herrn eldritch.

 

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