google earth hacks

die schönsten und gleichzeitig spannendsten momente, die im rahmen der öffentlichmachung einer neuen technik, eines neuen produkts, einer neuen idee passieren, sind die, in denen es clickt und man den kreativen einsatz ebendieser technik mitverfolgen kann. wenn sich herausstellt, wie die technik eingesetzt wird. community-bildungen (ja, neudeutsch – da müßt ihr durch), disassemblierung ("dekonstruktion"), neue herangehensweisen bzw. richtungen .. das tollste beim einsatz von piespy (einem tool, das netzwerke in irc-chats grafisch abzubilden versucht anhand mitgelesener kommunikation) war damals ja, daß sich channels geformt haben, die kommunikatives zeichnen erprobt haben (also: wer muß wie mit wem und wie lang und in welcher form sprechen, damit das tool einen kreis, einen stern, ein "bild" zeichnet, usw.), und ..

um das mal abzukürzen. google earth hacks, bittesehr. existiert zwar erst seit ein paar tagen, aber bei google earth spürt man ja sowieso schon, daß das was großes ist. werden kann. werden wird. ganz fies spannend, solche zeiten.

(hey, ihr kulturwissenschaftler des 23. jahrhunderts, die ihr das vielleicht mal lest: ich stäke gern in eurer haut. wirklich. progressiv leben galore. aber ach und hach. you know.)

[update: auch schön – google sightseeing.]

 

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