die entzauberung des moments

damit soll dem modernen menschen natürlich nicht die tiefe abgesprochen werden. das ist ja gerade das tragische: gerade wegen der allgemeinen tendenz der entzauberung des moments, dem ganzen mist, mit dem man den ganzen tag über zugeschüttet wird, den ganzen vorstellungen und meinungen, den angeblich wiederum so wichtigen nebengeräuschen, bietet es sich ja geradezu an, für ein bisschen selbst gewählten zauber sorgen zu wollen.

jürgen teipel (ja, ganz genau der) im tagesspiegel über die magie in einem selbst, über begeisterungsfähigkeit und über musikerfahrungen, meine lieblingsthemen.

 

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