the light that moves sideways and up and down

argh.de tut empfehleninterpol können jetzt übrigens endlich wieder "nur" interpol sein und nicht mehr "die neuen joy division". denn das, wiederum, sind "she wants revenge" (as in "die klingen so dermaßen /joydivisionesk/, wie new order 2006 eigentlich klingen müßten, wären sie nicht vor einigen jahren unter der bezeichnung 'comeback' in die mittelmaß-seichtheit abgedriftet").

she wants revenge (cover)trocken, dreckig, minimal elektronisch (zu verstehend nicht als minimalelektronik, sondern als minimaleinsatz von ebenjener), abgeklärt sentimentalmelancholische lyrics und dazu diese nur angedeutet-melodiehaften dinger, die "ohrwürmer" zu nennen sich innerhalb dieses genres sowieso keiner traut, was wiederum ganz wunderbar angemessen ist. allein "out of control" ist ja schon ein jahrhundertsong. musik für zynisch verstandene sonnenuntergänge (und bitte jetzt nicht fragen, wie ich das gemeint haben könnte – sowas funktioniert ja eher synästhetisch, grundsätzlich). für ursprünglich mal gruftig sozialisierte sakko-button-träger, die bei aktuellen produktionen die coolness (nicht das coolseinwollen!, davon gibt's genug) vermissen.

[am 25.7. live im knaack.]

 

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