vanity fair

all diese schon voraus-entschuldigenden, fast demütigen blicke beim kauf der vanity fair /trotz allem/ auch noch in der dritten woche: als würde man gerade panisch eine ausrede benötigen bzw. sich ausdenken, gegenüber dem bahnhofskioskonkel, sie aber für sich behalten, weil man sich eigentlich ja doch nur schämt. und genau deswegen (– beim beobachten dieser blicke, beim herumlungern in zeitungsläden) ist das ding nämlich längst gefloppt, ganz egal was verkaufszahlen oder "kritiken" (ha) sagen: wenn einem auffällt, daß selbst "ich bin arzt, die ist nur für mein wartezimmer!" ein schlechtes licht auf einen wirft. aber das wird herr posh auch noch irgendwann zugeben (wenn vielleicht auch nicht öffentlich).

 

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