und das, was auch verlorengeht in dieser technifixierten welt, ist das moment des suchens und findens: die "ich sitze hinten links"-sms oder der "ich komme drei minuten später"-anruf, all das verlangweilt den öffentlichen raum, das be-gegnen. räume werden nicht mehr erschlossen sondern eingenommen, informationsgehälter sinken, eindrücke prägen nicht mehr sondern werden notiert oder ignoriert. keine überraschungen mehr bei verabredungen, keine stimmung und keine spannung, nur noch "wink' doch mal, wenn ich endlich drei meter neben dir stehe". kalt, warm, lauwarm: virtualisierungen des suchens, nichts mehr mit-bekommen, kein abenteuer mehr dank flatrate. das war in den 80ern echt sexier (– die klamotten aber schlimmer, zugegebenermaßen).

 

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