du verliebst dich immer nur in dinge, die in bewegung sind, nie in statische (personen werden interessant, geräusche werden zu musik, orte beginnen zu leben). den zauber siehst du im moment, also einem -wenn auch kurzen- zeitraum, einer zeitspanne, in der du das objekt ent-deckst. /wenn/ du dich verliebst, dann in einen ablauf, ein intervall, eine energie, einen strom (stream). und deswegen stößt dich stille auch so sehr ab: sie macht dir angst, denn sie ist das gegenteil von verliebtsein (– also gleichgültigkeit). begierde ist potential, und zeit heilt.

 

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