diese geradezu nett-harmlose art von /macht/, die kleine kinder beim warten an einer roten ampel haben: zig erwachsene drumherum, die es eigentlich aus fadenscheinigen gründen eilig hätten, aber diesen gerade für einen der letzten momente (für eine der letzten möglichkeiten) in ihrem leben halten, wo sie ihre gute erziehung zeigen (können, dürfen) und dann eben doch brav auf grün warten, obwohl bei klarster sicht bis zum horizont nicht einmal die illusion eines autos naht.
(leichte eingebildete gänsehaut dann spätestens, wenn man vom gegenüberliegenden bürgersteig -den text über all jenes schonmal im kopf vorformulierend- im gesicht, im blick, im lächeln des wartenden kindes genau dieses /wissen/ über die gesamte situation ablesen kann und sich für dreieinhalb millisekunden wie der verbündete große bruder fühlt.)

 

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