love & death – und das, was weiterhin verlorengeht in dieser technifixierten welt, ist das intuitive, spontane und affektive der kommunikation: das hörer-auf-die-gabel-knallen, das sich-anbrüllen, das sachen-sagen die einem später leid tun.
statt dessen nur noch leise tastendrücke auf rotgefärbte hörersymbole und wohlformulierte emails und kurznachrichten, teilweise mit business-disclaimer als signatur. durch den kompressor gejagte empfindungen, abgeschwächt und angegleicht, gefühlsregungen nur noch in nuancen wahrnehmbar. wimmern statt flennen, lächeln statt freuen.
(türen-zuknallen hat so eine ganz eigene art von /effizienz/, die man 2007 fast nicht mehr hinbekommt. außer mit türen-zuknallen, klar. aber wer macht sowas heute schon noch?)

 

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