in der gleichzeitigkeit von handlungen findet sich dieses /urbane/ wieder, das einen entweder vollkommen umhaut (kapitulation) oder vollkommen begeistert (staunen), wenn man es irgendwann be-greift. wenn man nämlich nicht einfach nur notiz davon nimmt, sondern es /spürt/ (– genau wie man auch beim flanieren das aus-schweifen eines blicks üben kann, nämlich indem man seine umgebung aus anderer/un-eigener sicht versucht wahrzunehmen, zu erkennen), müßte man zwangsläufig in eines dieser manischen lachen verfallen, bei dem umstehende nie wissen, ob sie sich jetzt sorgen machen oder dich umarmen sollen: dabei ist der kontakt zur welt, die verbindung zu allem, in diesen momenten doch sowieso schon maximal.

(naja, oder anders, unangebrachter formuliert: ich mag berlin. immer noch.)

 

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