wen man so enttäuscht, wenn man länger nichts schreibt:

diejenigen, die einen gerade frisch verlinkt haben, vielleicht sogar mit widmung sign of affection, in irgendeiner form. wo man sich in einer "freunde"sliste findet oder wo eine überarbeitete blogroll immer noch argh.de listet. die leute, die diese webseite /lesen/ (as opposed to denjenigen, wo das hier nur ein eintrag im feedreader ist; der unterschied zwischen caring und subscribing eben – ja, genau dich meine ich!). die bekanntenkreisel, die einen nach ein paar wochen der funkpause fragen, ob alles in ordnung ist, oder vielmehr, wann denn bitte endlich mal wieder nicht mehr alles in ordnung ist. diejenigen, die wissen (intuitiv, meist), wann sie ehrlich sein sollen und wann freundlich, und das ergebnis so verpacken, daß ich es glaube. diejenigen, die im gespräch immer noch das wort "blogger" nur mit luft-angedeuteten tüddelchen laut aussprechen; und diejenigen natürlich, die man ein paar hundert kilometer weit weg von berlin (finally) kennenlernt und sich dann herausstellt, daß sie diese fucking webseite hier schon ewig lesen, nur weil sie vor jahren mal einen bestimmten button auf meiner tasche gesehen haben, und sie sich mir jetzt endlich doch mal vorstellen wollten. nur gegenüber jenen müßten einem schreibpausen leid tun.

 

// !