("sie scherzen, aber im innersten sind sie noch immer verbittert.")

(die beschreibung) des problematisch schönen, ja. es muss weh tun, verstehen sie? wenn das schöne nicht weh tut, kann man es kaufen. man soll in dem, was ich schreibe, das dasein spüren, das leben und den tod, die vergänglichkeit und die unvergänglichkeit. je schöner und tiefer und wahrer etwas ist, desto schmerzhafter ist es.

(..)

meine art zu schreiben ist ja nicht direkt, sondern wird immer mehr ein umkurven. ich bin ein umkurver, fast ein umreißer. ich mache große bögen um das, was ich sagen möchte, weil ich weiß, es kann nicht so gesagt werden, wie ich es sagen will.

(..)

der wahre humor ist eine begleiterscheinung der tragik, auch der verzweiflung. wenn der humor nur humorig ist, werde ich todtraurig davon.

peter handke, interviewt von andré müller.

(und was sagt das jetzt wieder über mich aus, die auswahl der zitate, das verlinken eines handke-interviews an sich, das explizite verlinken der druckansicht, die form dieses eintrags, die plakativität in all dem, aber dann auch wieder die inszenierung und das ganze meta-ding, inklusive dieses nachsatzes?)

(aber, und gerade jetzt: gottseidank ja immer noch stark genug, hier keine kommentarmöglichkeit anzubieten. rammt mir eine gabel in die stirn, wenn das irgendwann nicht mehr so sein sollte.)

 

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