taiwan (2) – die sache mit der selbstwahrnehmung

das mit der eloquenz speist sich in berlin ja offenbar aus meiner schlechten laune, und den humor verwende ich hier in taipeh dann lieber direkt unter den menschen da draußen anstatt in texten. erstere haben's nämlich verdient, die freundlichkeit und das lächeln, denn sie behandeln mich auch so. // und wenn man dann so läuft, durch die fremde stadt, und mit staunen beschäftigt ist und sich noch kurz wundert, wieso einem das alles so angebracht und angenehm vorkommt, wie man /sich selbst/ hier fühlt – also wenn man feststellt, daß die natürliche version von einem selbst ja vielleicht doch nicht die mürrische grübelnde, sondern die locker entspannt grübelnde ist, dann macht einem das nur ganz kurz angst. und sofort danach, rekursion olé, scheißt man drauf und genießt und grinst einfach noch ein bißchen weiter.

 

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