würde ich eines tages nicht mehr am straßenverkehr teilnehmen, so vermißte ich vermutlich am meisten den höflich verstörten "ey!?"-blick der fußgänger beim überqueren einer grünbeampelten straße in dem moment, in dem rechtsabbiegende autos für sie bremsen. kaum anderswo im öffentlichen raum sind überheblichkeit und unsicherheit, angst und rechthaben, ego und aggression in einem kurzen augenblick so sehr an einem punkt versammelt.

 

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