.. geht es dann darum, zu erwägen, ob sinnlosigkeitsgefühle und betrübnis nicht allenfalls verstanden werden könnten als durchaus angemessene, intaktheitssehnsucht offenbarende reaktionsgebärden gegen eine wirklichkeit, die über weite strecken so beschaffen ist, daß einer, der sich in ihr nicht traurig fühlt, sein trauerdefizit betrauern müßte.

(– markus werner, froschnacht)

 

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