ich bin deine mudda, luke.

männerfernsehen sei eigentlich ganz einfach, erzählt sie jetzt gerne: hauptsache, es explodiert irgendwo was oder es gibt was zusammenzuschrauben. das ist natürlich auch ein bisschen als provokation gedacht. jetzt aber noch mal im ernst: "männer brauchen im fernsehen viel stärkere audiovisuelle reize. der sound eines formel-1-rennens macht mich als frau zum beispiel wahnsinnig. für männer ist das wie musik. frauen wollen viel stärker emotional angesprochen werden", sagt hofem-best. bei sixx sieht man das schon an den themen, die den wochentagen zugeordnet wurden: montags ist "mädelsabend", mittwochs "kuschelabend", donnerstags zeit für "gänsehaut".

(– spiegel online über katja hofem-best)

"natürlich", "auch", "ein bißchen", "provokation". hoho, mit knuff auf den oberarm und penetrant unsubtilem augenzwinkern gebrüllt. männer sind so, frauen können schlecht einparken und echte kerle haben drei-tage-bärte und gehen manchmal fremd. das ist der stoff, aus dem dokusoaps generiert werden, in denen es der größte traum der dargestellten abziehbilder ist, von ihrem macker "zu einem romantischen dinner ausgeführt" zu werden, und wo jene macker "auch eine softe seite" haben. vereinfachungen, rollen und klischees, von denen mario barth lebt und die bild-zeitung sommerlöcher füllt: und daß der rtl-nachmittag so tickt, weiß man ja, aber wenn man dann noch liest, daß es im echten leben menschen gibt, die offenbar genau so ein weltbild haben und mit solchen wertvorstellungen in ihre umwelt eingebunden sind und so denken, ..

da bekommt der begriff "kapitulation" (fängt ja mit dem gleichen buchstaben an wie "kotzen") dann ein ganz ordentliches leuchten.

 

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