quatsch

ich hatte es meinem lyrischen möchtegernselbstbild zur angewohnheit gemacht, nie entlang etwas zu laufen – sondern immer auf etwas zu oder von etwas weg (und flucht konnte man außenstehend schließlich immer auch als jagd interpretieren, hatte ich mal irgendwo gelesen). aber. (– nichts aber, doch aber.) zehnsechzig also zwölf kostete das taxi dann, die einsvierzig gern für klappehalten. von dort weg, nach hause hin. wo ich eingestiegen bin, weiß ich nicht mehr, mal abgesehen von hintenrechts. schönstes wort des abends: wistfulness. camera obscura auf dem weg gehört und bis zum einschlafen und natürlich dann auch davon geträumt in der dreiviertelstunde bis siebenuhrzwanzig, als ich kurz wach wurde und las. ab halbneun wieder musik, aber mit zuen vorhängen. rock'n'roll station. die eingeschüchtertheit der dinge, die überbewertungen, das vermessen. manifest denken, aber nichts verstehen. deerhoof tonight, bis dahin detox, also auch musik, aber andere.

(moonchild)

 

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