in-fin-ity (parolen)

nichts ist einfach, alles ist einfach. wenn der puls auf 140 geht und da bleibt, auch nach der eigentlichen panikattacke. unruhe als grundzustand, wetter vor regen, crescendo und septime ohne auflösung. an abenden mit klischeewolken, klischeealkohol, klischeestimmungen, klischeesituationen und klischeedialogen – und man versucht wenigstens den soundtrack dann nicht klischee, sondern nur pathos sein zu lassen. alles ist einfach, nichts ist einfach.

the car's on fire and there's no driver at the wheel and the sewers are all muddied with a thousand lonely suicides and a dark wind blows. the government is corrupt and we're on so many drugs with the radio on and the curtains drawn. we're trapped in the belly of this horrible machine and the machine is bleeding to death. the sun has fallen down and the billboards are all leering and the flags are all dead at the top of their poles. it went like this:

wir sind alle verrückt, keiner von uns ist verrückt. man denkt über den begriff wahnsinn nach. und sorgt sich um jene, die genauso sind, wie man sich selbst vermutet. es gibt eine einteilung in gute und schlechte, und die guten sind die, die immer als erste draufgehen und deswegen auf sich achten müssen, die banden bilden und behutsam sein sollten. die schlechten sind die, für die "menü" bedeutet "mit pommes und cola". this world is a mess – aber hab' keine angst, ich hab' schon selbst welche. keiner von uns ist verrückt, wir sind alle verrückt.

the buildings tumbled in on themselves, mothers clutching babies picked through the rubble and pulled out their hair. the skyline was beautiful on fire, all twisted metal stretching upwards, everything washed in a thin orange haze. i said: "kiss me, you're beautiful – these are truly the last days". you grabbed my hand and we fell into it, like a daydream or a fever. we woke up one morning and fell a little further down – for sure it's the valley of death. i open up my wallet and it's full of blood.

es brennt, wir sind stumm. so vieles könnte einfacher sein, wären wir nicht unbesiegbar. ich kann kein blut sehen, ich habe die augen geschlossen. ich spiele alle acht wochen das gleiche spiel und habe vergessen, wie es sich anfühlt, wenn es mal ganz gut aussieht. violinen und drogen, glockenspiel und wodka, nächte und feuer. wir heulen dennoch. nimm meine hand und lass uns fallen. wir sind stumm, es brennt.

 

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