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"eine mischung aus panik und kitsch" (zit. monika rinck) wühlt sich quer durch meinen kopf und hinterläßt wünsche und rhythmus, wortspiele und andeutungen: auf dem heimweg, der auch /immer/ eine metapher ist, selbst wenn er mal keine sein sollte. rausch ist absatz, also paragraph, nicht verkauf — und wegen des unterschieds, wegen der ungewöhnlichkeit, mögen wir uns auf einmal so sehr darin, und fast nur dann. die bezüge nach draußen sind das, was uns so flasht, immer kurz vor den heimwegen, und innerhalb des rauschs finden wir nicht statt. nähe passiert nur im unterschied. –

(rausch mit zeitlichem potential, also wegen der seltenheit des auftretens, aber eben auch mit inhaltlichem, also der ungewöhnlichkeit; ein doppelt artikulierter /moment/ gewissermaßen)

– später im taxi, das auch /immer/ eine andere metapher ist, selbst wenn es mal keine sein sollte: versionen, formulierungen, ausarbeitungen, kontraste. du behauptest, du magst das, und ich nicke und lächle schon wieder, als ich endlich vergessen habe, ob ich eigentlich allein auf dieser rückbank sitze oder zu zweit, und wer heute eigentlich gewonnen hat. du kannst nicht aus meiner haut.

 

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