die umstände.

reflek/tier

nachtträume von unverwundbarkeit und nacktheit, von nervosität und schwarz. tagträume von genau dem gleichen. das erste gesetz der psychodynamik: auch auf kalten füßen kann man stehen, wenn's wenigstens am brustkorb warm ist. irgendwas wird sich dann schon an– oder ausgleichen. das schlimme ist: es funktioniert immer. wieder. ~~

these are the days, setzt du an, und noch bevor du "of" hauchst, ergänze ich "lass' den scheiß". überreflektiertes gequatsche hab' ich selbst schon genug in meinem kopf, das macht mittelfristig auch nur traurig (und der große trick, dem man so oft auf den leim geht, ist ja eben dieses mittelfristige, das sich so gut tarnt — als wären nähe und ferne bedeutender, als wäre das /sofort/ und das /ewig/ irgendwie wichtiger als das /bald/) — und traurig ist doch das, was wir nur kennen, aber nicht können. und diesen letzten teil denke ich mir nur, weil er altklug klingt, ich mir also alt vorkomme als ich ihn zulasse. ohne komma. ~~

 

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