was du nicht sagst.

(manchmal fehlt ja nur rhythmus, also takt, also – eine art choreographie-raster für das chaos, ein drill instructor für's kognitive. dann kommt der richtige song um die ecke und das richtige wetter und die richtige uhrzeit und die richtige führung und der richtige kontext, und mit all dem kitsch und overload und der selbstwahrnehmung als dramaking schubst man sich in eine szene mit zigarettenrauch und angemessenheit, mit nackter haut und tränen, mit manie und selbstauflösung, mit grauer schrift auf schwarzweiß, mit flüstern und flanieren, und mit gier nach jemandem, und allem, und niemandem. subtext, du feige sau. klammer zu.)

denn das unartikulierte ist das eigentlich kommunizierte, alles muss einfach (genau, einfach) nur anders gelesen und gehört werden: sprache ist das rauschen, inhalt ist content und king bin ich, also gewissermaßen: die message, der informationsgehalt, das entropie-ding ist das, was die idioten für subtext halten, wenn sie wüssten, was subtext ist. anders: blinzeln und zucken lesen, körperhaltungen und kontexte verstehen, geflüstertes und berührtes interpretieren. /nur/ so. bevor du vor langeweile stirbst und vor einerlei und trägheit.

 

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