fürzehnter

hinter der hirnrinde ein verschwommenes bild davon, wie wir aus einer spelunke raus und die straße entlangstolpern, wie wir uns sehnen nach einander und wie sich unsere haut anfühlt, jeweils und gegenseitig. pelzig und hypnotisch, mit säuseln im ohr und zittern im kopf – "ich glaube, ich würde dich jetzt gern küssen", affekt ahoi, überhaupt halt: mehr affekt. ein nebliges bild von abwechslung und kitzeligkeit, sprache als chiffre und regen als kontext. in den herznahen furchen wirbelt und summt es panisch, weil wir das mit dem puls nicht mehr kennen, der fremdnebel flüstert "i missed you", und wir erschrecken und halten uns ein bißchen fester vor lauter verwirrung, für den rest der nacht und eigentlich noch viel länger. das klappehalten federt so angenehm. überhaupt halt: halten, ey.

 

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