sleep/archive

schlaflos in duattle, dachte p., über das siezen war man ja eigentlich mittlerweile auch weg, aber der kalauer erschien ihm nicht mal selbst ausreichend originell, um deswegen die mundwinkel zu verziehen. er rückte sich die kopfhörer zurecht und begann runde 5 um den block, um seinen, und konnte sich nicht recht entscheiden, ob er diesmal auf die musik achten sollte, die situativen unterschiede zur vorrunde herausfinden oder schritte zählen. wie bei allen monotonen tätigkeiten ermüdete ihn nichts davon: mit der erzwungenen leere kamen die gedanken, mindestens jene über die leere und die nichtgedanken, und spätestens jetzt zuckten seine mundwinkel dann doch.

beim googeln der exakten definitionen von sarkamus und ironie verlief er sich, also: er blieb stehen, dachte kurz über den begriff verlaufen nach, vergaß dabei wieder die diesmal zurückgelegte schrittmenge und wunderte sich kurz (also: schon nicht mehr) bereits beim vorletzten track des albums angekommen zu sein und fast alle vorherigen nicht wahrgenommen zu haben. was jetzt noch zum durchmachenwollen fehlte, waren eigentlich nur gut gemeinte & zwecklose ratschläge. für runde 6 nahm er sich also vor, die hände in den taschen zu lassen, und die ironie im wording.

the night was dark, they usually are. hart langweilig.

 

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