ein kurzer versuch über coolness

all diese zumutungen, denen man sich so ausgesetzt fühlt, – also das persönlichnehmen, das aufsichbeziehen, all diese deutungen mit ursache everyoneelse und zweckziel magen/nerven/herz/kopf bei einem selbst, all das vermeintlich böswillige, was einem per welt so widerfährt, all was man so sozial angetan bekommt:

als würde der fahrer auf der straße vorndran absichtlich und nur genau exakt jetzt und hier so bekloppt agieren; als gäbe es den kurzfristigen bürgeramtstermin nicht mehr nur aufgrund böswilligkeit des mitarbeiters, ach was, des lebens, einem selbst gegenüber; als hätte der kollege schlechte laune nicht wegen der 124 anderen dinge in seinem umfeld; als käme die grippe selbstverständlich nicht zufällig genau am langen wochenende; als schrien die kinder im innenhof genau deswegen und vor allem dafür und dazu, einen mittags nicht schlafen zu lassen; als wäre das konzert abgesagt /zur/ versauung einer abendplanung; als wäre man quasi gezwungen, immer, (..)

.. all diesem zuleidlebenlassen, vermute ich, könnte man mit einer kultivierung des eigenen zynismus (von dem man ja ausreichend hat, in times und sozialkonstrukten like these, ihr wisst schon) begegnen – per umkehr in (und damit transformation zu) GELASSENHEIT gewissermaßen, und das dann nicht nur gegenüber allen anderen (verursachern) -"meinten sie milde?"- sondern vor allem eben auch bei sich selbst, was blutdruck und lebensqualität angeht.

tl;dr: meine güte, jetzt macht euch halt mal locker.

 

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