ein jahr ohne herbst

und dann hält der tempel am ostbahnhof überraschend mal als lebensretter her, freitagnachts (auch das noch!), last night some djs saved my life, sozusagen, kurz vor dem "frühstück" gerade eben, denn: wenn man sich schon in menschen täuscht, dann halt auch in sich selbst, geschenkt, aber bei dunkelheit und bass ist man ja traditionell fokussierter auf das, was wirklich zählt, also fehlt, i mean, – das potential (aha!) zum herbst, den man so vermisst, denn die temperaturen tun diesmal nur so, als wären sie einer. mehr chaos, mehr weirdness, mehr kaputtness als unbedingtes ziel. weniger distanz, weniger ungelenke möchtesofuckinggerns, weniger bedenken und kopf. weniger sehnsucht, mehr versuche. und lieber mal konsequenzen aus der selbstwahrnehmung und situation. neue kontexte. (früher fand ich mich witziger.)

der true-e herbst fehlt bisher, in diesem jahr, mir, und das heißt nun mal: es wird langsam zeit für ein neues mindset. ich altes streng’ mich an.

 

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