burning

brandeins gelesen. und wieder erinnert worden an die momente, die ich so vermisse – nein, erinnert worden daran, daß ich sie vermisse – die auswirkungen der attribute in meinem leben, auf die ich einigermaßen stolz bin, war, sein wollte: die begeisterungsfähigkeit, die leidenschaft. dinge aufsaugen zu können. mich in dinge vertiefen zu können. etwas von innen heraus zu wollen. dinge zu tun, die ich nicht lang im voraus geplant hatte. der wunsch ist der kleine bruder der sehnsucht. und wieder das gefühl gehabt, als käme ich, allein lebend, in meinem eigenen haus morgens zum frühstück in die küche, und vier mir fremde personen sitzen da, sehen mich mit großen augen an und fragen "wer bist du denn?", während ich mir noch den schlaf aus den augen reibe. verwirrtheit ist wahrscheinlich nicht das richtige wort, erstaunen geht da schon eher in diese richtung. wieder so gefühlt, als könnte ich die an mich selbst gestellten erwartungen nicht erfüllen. und immer nur die erwartungen zu korrigieren kann's ja auf dauer auch nicht sein. kann man leidenschaft und begeisterungsfähigkeit zurücktrainieren?

morgen früh wird auf dem balkon gefrühstückt.

 

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