pesto

ich bin mir nicht sicher, wann ich zum ersten mal pesto gekostet habe. ["gekostet" ist übrigens auch so ein begriff, den ich in aktiver verwendung erst mitbekommen habe, als ich von bawü nach thüringen umgesiedelt bin. egal.] jedenfalls: pesto. schmeckt scheiße. gut, nicht unbedingt scheiße, aber die wohnung stinkt tagelang nach dem zeug, und irgendwie "delikat" mundet mir das zeug schon gar nicht. weder das originale, grüne, basilikum-pesto, noch die diversen orange-roten paprika-abarten, die meist von barilla kommen und sich wohl ebenfalls ungestraft pesto nennen dürfen. das faszinierende an dem zeug ist aber, daß ich es a) immer wieder versuche ("das muß doch schmecken!"), zuletzt in einer 5-euro-pro-fläschen-version aus dem delikateß-laden, und daß ich b) sofort bei der erwähnung des wortes "pesto" an einen vollkommen bekloppten teleshop-spot, den ich irgendwann mal tief in der nacht gesehen habe, denken muß, in dem amerikanische hausfrauen mix- und häcksel-geräte testen sollen (wobei der luxus kitchen master chief deluxe 3000 natürlich gewinnt, is' klar), und das natürlich, indem sie ein pesto herstellen wollen. damals wußte ich noch nicht mal, was das sein soll. hätte es wohl auch besser nie rausgefunden. bäh. jetzt erst mal zähne putzen …

 

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