mein schönstes ferienerlebnis

ich könnte nie im leben magersüchtig werden. dafür sehen die burger auf den plakaten einfach viel zu lecker aus. klar macht es "spaß", mal drei wochen quasi nichts zu essen und dabei abzunehmen. aber selbst wenn ich damit diät-erfolge erziele, die jeder brigitte-leserin die tränen in die augen treiben würden, und wenn mir dieser aspekt auch spaß macht, so werde ich einfach nicht für den rest meines lebens ignorieren können, wie mich das bild eines big king xxl anlacht, wenn ich an einem burger king restaurant vorbeilaufe. ein hoch auf die produktphotographen, klar. so what!? ja, dann gehe ich halt nach äußerlichkeiten. nie im leben würde ich mir ein produkt von londa-color kaufen, um meine haare zu färben, weil die verpackung einfach so scheiße aussieht, daß ich mir vorkomme, als würde deren firmenchef noch trabbi "aus überzeugung" fahren. und da kann man mir noch so oft sagen, daß das zeug was taugt. geht einfach nicht.

oder schreibfehler auf verpackungen. falsch formulierte imperative ("lese dies!"), mehrfache satzzeichen, grausame schriften aus dem windows-lieferumfang. nein, ihr lieben verpackungsdesigner, so kriegt ich mir nicht. und wenn ich auch weiß, daß auf dem tchibo-plakat eigentlich überhaupt kein kaffee in der tasse zu sehen ist, sondern nur eine schwarze flüssigkeit, die eben die besseren bläschen am rand bildet als eigentlicher kaffee, daß der sonnenschein drumrum mit photoshop gemacht wurde, und daß die titelbilder von tv-zeitschriften ein meisterwerk ästhetischer fotochirurgie sind – scheiß drauf. ich mag das. ich versuch' ja schließlich auch, mich hübsch zu machen, wenn ich abends weggehe.

so, und jetzt fahr' ich zu burger king.

 

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