lesebefehle

(...) wer meint, dies sei gerade das perfide an dieser form rechter ästhetik, schreibt den rezipienten als mündigen hörer ab und verwirft sämtliche erkenntnisse der medienwirkungsforschung und der cultural studies, um es sich in altbackenen kulturindustriethesen und überholten manipulationsvorstellungen gemütlich zu machen. (...)

zwei sehr gute, wichtige und lesenswerte artikel aus den letzten tagen: andreas hartmann in der taz über "trommelschläge aus der gruft", rechte tendenzen in gothic und metal und die diesbezüglichen unterschiede in den szenen (allerdings wahrscheinlich nur für unsere/meine kleine subkultur wirklich interessant, das obige zitat stammt hieraus); und tobias kniebe in der süddeutschen über die drumrum-industrie, ursachenforschung und wege aus der krise für die musikindustrie, ebenfalls erstaunlich gut auf den punkt gebracht und lesenswert.

[der im taz-artikel erwähnte stewart home und eine kleinigkeit von ihm über death in june.]

 

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