berlin

an einem samstag im frühjahr letzten jahres war es, wenn ich mich recht erinnere, als ich in berlin das café "an einem sonntag im august" entdeckte. abgesehen von dem putzigen namen eigentlich nichts besonderes. und "entdecken" ist wohl auch zuviel gesagt. "wo kann man denn hier in der nähe noch was frühstücken?" – "vorn um die ecke, die kastanienallee (?) rein, 50 meter", und schwups waren wir dort. als wir so beim frühstück (buffet & all you ever wanted bzw all you can manage to fit into your stomach) saßen, sah ich draußen auf einer der bänke einen, naja, wahrscheinlich schauspieler sitzen, der seine rolle lernte. in auffälligen aber monochromen clowns-ähnlichen klamotten, mit textheft in der hand. ich fühlte mich zugleich wie in einer weltstadt, wie in einem film, wie in einem twin-peaks-traum, ich kann nicht mal erklären, wieso mir diese ganze szene so "vollkommen" erschien. ich glaube, ich war danach ziemlich weggetreten. allerspätestens seit diesem tag weiß ich jedenfalls, daß ich nach berlin gehöre. dauert zwar noch ein bißchen, aber ... wird schon werden. irgendwann. berlin wartet. :)

[ach ja: der profane schreibstil entschuldigt sich für seine existenz bei den lesern im namen des autors, der wiederum derzeit noch unter drogen bzw schmerzmitteln aufgrund des vorangegangenen krankenhausaufenthalts steht.]

 

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