"ein sehr erotisches, also ein anregendes essen."

... so formuliert erika berger.

weniger irritiert mich dabei die meiner meinung nach falsche begriffsgleichsetzung, sondern vielmehr, daß sich frau berger damit noch nicht mal von der langweilig konventionellen bedeutung im "auf rtl läuft wieder mal neuneinhalb wochen"-sinn – also schokosoße, champagner, erdbeeren (et al) – entfernt. ein essen wird nicht dadurch erotisch, daß man schlagsahne draufkloppt und sich danach darin rumwälzt. egal ob erotisch oder anregend, das essen selbst, die verwendeten nahrungsmittel, das rezept an sich, haben keine dieser bedeutungen. die situation, die zubereitung, der kontext aber sehr wohl.

vielleicht sollte ich von einer sendung auf pro7 aber auch nicht allzuviel erwarten, was das angeht.

 

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