ilmenau, himmelblau ...

wie ja nun hinlänglich bekannt sein dürfte, "lebe" (ha!) ich derzeit in ilmenau, einem kleinen kaff im thüringer wald, nahe erfurt, in dem der hund begraben liegt und das mich permanent auf die ein oder andere weise ankotzt. inzwischen ist eine zweckgemeinschaft draus geworden ("ich kann dich nicht leiden und du kannst mich nicht leiden, wir wissen das, also lassen wir uns am besten beide in ruhe!"), die meist ganz gut funktioniert. schließlich gibt's autos und somit fluchtmöglichkeiten.

seit gestern findet nun hier in der nähe, ein paar kilometer weiter, das alljährliche "die indie-szene feiert, daß sie so indie ist, für 60 euro eintritt"-festival statt, und dekadent wie ich bin, habe ich heute früh beschlossen, mir das dieses jahr wegen zweier bands auch mal anzutun. abwechslung brauch' ich sowieso, vielleicht lassen dann endlich mal die kopfschmerzen nach. in anderen worten: muse und faithless alleine sind mir doch glatt die 60 euro wert. punkt.

muse will ich endlich mal sehen – und faithless endlich mal wieder, deren musik kann ich zwar kaum ausstehen, wenn ich sie im radio höre, aber vor ca. 4 jahren bei einem anderen open air war ich von der live-show der herrschaften so – naja, wie sagt man – ergriffen, daß ich das jetzt nochmal testen muß. ach ja, und was muse angeht: das video zu muscle museum allein ist schon grund genug, diese band zu lieben. punkt.

schau'mer mal.

 

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