fanpost. eine betrachtung.

daß ich mit komplimenten nicht umgehen kann, ist kein geheimnis. daß ich mit komplimenten, bei denen ich sogar das gefühl habe, daß sie ernstgemeint sind, noch viel weniger umgehen kann, ist dann nur die logische konsequenz.

"da kamen menschen auf mich, auf uns zu, die waren so weit von dem leben, das wir führen, wie mein verein von einem uefa-cup-platz, und sie sagten: 'das ist gut, was ihr macht!' …"

[ tomte, hinter all diesen fenstern, liner notes ]

manchmal, also, sehr selten, aber immerhin manchmal, freu' ich mich wirklich über fanpost. nicht über fanpost generell, aber über so ganz spezielle mails. eine von fünfzig klingt wirklich so, als hätte derdiedas schreiberin meine seite gelesen und sogar verstanden. zu verstehen versucht. mich zu verstehen versucht. aber mehr will ich ja gar nicht. wenn überhaupt. (ahh, who am i kidding?)

wenn man sich morgens im spiegel ansieht und so scheiße aussieht, wie man sich fühlt, ist nicht das das schlimme – sondern wenn man als urteil von außenstehenden hört "wieso, du siehst doch aus wie immer!?". oder, nein, andersrum angefangen: ich muß also jetzt nur noch daran arbeiten, einerseits das kompliment, die fanpost als solche, ernstzunehmen, und andererseits, gleichzeitig, den selbsthaß damit in einklang zu bringen (vgl "was für ein depp, das findet der toll?").

jedenfalls – nur dafür, für diese seltenen mails, mach' ich diesen ganzen mist hier. glaube ich.

danke.

nucknuck, und so.

 

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