ich sollte an meiner spontaneität arbeiten.

mich vorhin im "spiegelzelt" beim kunstfest in weimar schlagartig und für mehrere stunden lang unsterblich in die bezaubernde kellnerin ("nummer 4", laut rechnung) vom cateringservice verliebt, nur weil sie am nebentisch "verzeihung" (und nicht "'tschuldigung" oder gar ein ekelerregendes "sorry") sagte. auf dem heimweg pläne für spontanen heiratsantrag aber leider erstmal wieder verworfen.

[außerdem zu dem schluß gekommen, daß "to fall in love" einfach viel passender, viel schöner, viel mehr einer solchen situation angemessen klingt als das simple "sich verlieben". pläne für diesbezüglichen weitreichenden um-bau der deutschen sprache aber ebenfalls wieder verworfen.]

 

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