heavy rotation

seit einigen minuten versuche ich nun, mir knackige formulierungen für einen verriß der kürzlich erschienenen und netto ca. 30 minuten dauernden unverschämtheit von "of the wand and the moon" namens "lucifer" (heißt also: neue cd) einfallen zu lassen. will aber nicht so recht klappen. also ganz kurz und banal: enttäuschend, langweilig, größtmöglicher kontrast zum eigentlich ja wunderschönen auftritt beim diesjährigen wgt. inhaltlich fast identisch zur letzten cd, und mit gutem willen hätte das zeug dort sogar noch draufgepaßt. nicht kaufen. as simple as that.

sehr2toll, kaufens- und lobenswert allerdings: die veröffentlichungen von herrn demian, bekannt unter dem namen "ô paradis". die cds ensuenos und reinos sowie die zusammenarbeit von ô paradis mit novy svet unter dem titel "entre siempre y jamás suben las mareas, duermen las ciudades" klingen genau so, wie der titel vermuten läßt und wie es zum jetzt anstehenden herbst paßt. ruhig, dezent, nachdenklich – lounge-musik für besoffene schriftsteller auf landurlaub, soundtracks für melanchoholiker, jede cd ein kleinod ganz ohne kunststudenten-flair, musik zum in-die-flamme-starren. [ja, das war als kauftip gemeint. irgendwie.]

[aber wie ich mein publikum hier kenne und einschätze, wird mit all diesen namen sowieso nur ein bruchteil etwas anfangen können. es lebe der nischenjournalismus.]

 

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