things to do at night when you're dead

durch die eigene kleine stadt fahren, nachts, mit aufen fenstern und anner heizung. dazu eine der am wärmsten klingenden elektronik-platten überhaupt, mitchell akiyamas "temporary music", hören (der begriff "warm" ist hier übrigens relativ zu werten). die eindrücke genießen. den langzeitbelichtungsblick. sich vorstellen, man fährt über eine stadt wie auf dem cover der "sunset mission" von bohren & der club of gore. zeit-lupe. fädenziehende laternen.

und gleichzeitig überhaupt keine worte mehr finden für all das, was man da gerade erlebt, sich vollkommen leerdenken, genießen, den zustand als solchen nicht mehr wahrnehmen, sich am anderen ende der stadt nur noch wundern wie man hier hingekommen ist, .. und immer wieder heulen und lächeln. gleichzeitig.

ich trinke keinen tropfen alkohol, aber ich glaube, ich bin auf eine seltsame art betrunken. und fühle mich und formuliere wie eine 12jährige. wenn ich statt i-punkten kleine kringel oder gar herzchen malen könnte, würde ich es jetzt tun.

 

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