hey, musikindustrie bzw riaa!

gut, wir haben jetzt alle mitbekommen, daß ihr in den usa letzte woche unter anderem ein 12jähriges mädchen verklagt habt. das schlimme daran ist doch aber eigentlich, daß ihr trotz all dem "kann passieren"-gedöns bei solchen massen-anzeigen offensichtlich kein geld mehr für einen pr-menschen zu haben scheint, der sowas verhindert hätte. selbst ich (aber hallo!) hätte euch sagen können, daß sowas negative publicity nach sich zieht. seid ihr armen jungs also wirklich schon so pleite?

"the objective of this campaign is not to win a popularity contest, but to communicate a message of deterrence so people realize there can be consequences to this illegal behavior" – jonathan lamy, riaa-sprecher. keine angst, den popularity contest habt ihr eh längst verloren.

und wo wir gerade dabei sind: "i am sorry for what i have done. i love music and don't want to hurt the artists i love", wird die kleine von ap zitiert. erinnert sich denn einer von euch schlipsträgern vielleicht noch daran, als er selbst 12 jahre alt war, musik aus dem radio aufgenommen hat, cassetten auf dem schulhof getauscht hat, kurz gesagt – gerade mittendrin war, einen eigenen musikgeschmack zu entwickeln? könnt ihr euch ungefähr vorstellen, wie sehr ihr damit gerade das leben dieses kindes in bezug auf euch, "die musikindustrie", seine sicht auf musik ganz allgemein, beeinflußt habt? nein? na, ihr werdet's in ein paar jahren merken, hoffe ich.

 

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