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soldat und vogel

[ frank l. | 2002-10-27 | 02:22 | # ]

musick cures you of time

... und daran glaube ich wirklich, nicht nur weil ich hier immer und immer wieder die ketil-bjornstad-cd höre. ganz allgemein. die einzigen momente, in denen ich zeit nicht spüre, sind momente mit musik. die einzigen momente, in denen ich abschalten kann – also nicht mal drüber nachdenken, daß ich gerade abschalte(n will) – sind die, in denen ich musik höre. komischerweise kann ich trotzdem gefühle empfinden, nicht nur für die musik, bin also nicht komplett switched off.

ach ja, heute nacht, gerade eben, war uhrumstellung. endlich wieder normalzeit. mir ist die sommerzeit unsympathisch. aber dagegen hilft leider keine musik.

obiger spruch steht auf dem zifferblatt meiner uhr, die rückwärts läuft. zwingt einen ein klein wenig zum nachdenken, wenn man auf die uhr sieht. dazu, nicht alles "automatisch" hinzunehmen, woran man sich gewöhnt hat. reißt einen für einen kurzen moment (und da war sie wieder, die zeit) aus dem denktrott heraus. tut verdammt gut.

[ frank l. | 2002-10-27 | 02:01 | # ]

drei sonnensäulen

"wenn du lachst, dann geh'n drei säulen auf" heißt's angeblich bei tocotronic. ich hab' da jahrelang "sonnen" statt "säulen" verstanden, und vor allem auch im auto bei alleinfahrten auf der autobahn lauthalsig mitgesungen. ganz schön peinlich. ob für tocotronic oder für mich, das darf sich der geneigte (ha!) leser selbst aussuchen.

[hmm. schade, daß es wohl doch "sonnen" heißt, originalerweis' – da kursiert wohl nur eine falsche version der lyrics. hätte so ein schönes posting hier werden können. aber ich laß' es jetzt trotzdem mal drin.]

[ frank l. | 2002-10-24 | 23:50 | # ]

der ernst des lebens

nun, man kann sich ja nicht immer nur vergnügen und den spaß im kopf haben – irgendwann muß es auch mal um den ernst des lebens gehen. aus diesem grund hab' ich mir also gestern ein sinnvolles utensil für das gerade beginnende semester zugelegt, in bester hoffnung darauf, daß es nun unterstützend bei der "heißen phase" (vorauss. letztes semester) auf mich einwirkt. als erweiterung zusätzlich zum grundgerät wurden mir im fachhandel noch jeweils ein gesellschaftsspiel, ein praxisnaher verkehrsregeltrainer sowie eine revolutionäre mischung aus denksport- und fitness-accessoire empfohlen, die ich mir ebenso zugelegt habe. viel geld für einen guten zweck ausgegeben, das semester kann beginnen. wär' doch gelacht, wenn ich mit der unterstützung nicht endlich mein studium fertigbekäme.

[ frank l. | 2002-10-24 | 19:37 | # ]

n-tv, gerade eben

"dieses foto stammt von der website der geiselnehmer."

[und wenn "krass" nicht so ein wirklich plattgetretener begriff wäre, müßte man ihn eigentlich laut sagen, wenn man sowas hört.]

[ frank l. | 2002-10-24 | 17:27 | # ]

licht

die momente, in denen sich diese ganz dichte art von wolken schnell vor die sonne schiebt, so daß sich alles rund um einen schlagartig verdunkelt, haben irgendwie einen poetischen unterton. aber vielleicht steh' ich auch einfach nur zu sehr auf pathos.

[ frank l. | 2002-10-24 | 14:36 | # ]

offener brief an universal

lesenswert!.

[ frank l. | 2002-10-23 | 01:37 | # ]

alles ist klang

dingen zuhören, als würde man sie zum ersten mal hören. dinge betrachten, als würde man sie zum ersten mal sehen. eindrücke genießen, als sei man gerade erst auf die welt gekommen.

[ frank l. | 2002-10-23 | 01:34 | # ]

ist es nicht traurig, wenn man zu feige ist, dinge ..

ist es nicht traurig, wenn man zu feige ist, dinge bis zum konsequenten ende zu tun, und das sogar noch weiß? wenn man prinzipien vertritt, die man nicht umsetzt?

[doch, ist es. danke, weiß ich selbst.]

[ frank l. | 2002-10-23 | 01:28 | # ]

musik

"ich höre musik im rauschen des wassers, im rauschen der luft, im rauschen des raumes, im rauschen meiner umgebung, im rauschen des blutes in meinen ohren. ich höre das wasser im rauschen des verstärkers, im rauschen der elektronik, im rauschen der effektgeräte, im rauschen der oszillatoren. ich höre grillen zirpen, vögel zwitschern, rückkopplungen kreisen durch den raum, menschen murmeln, das digital delay koppelt sich selbst zurück und schleift einen ton hinter sich her um ihn gleichzeitig nach vorn zu schieben, bis die parameter geändert werden und das rauschen zurückkehrt. schwingendes metall, interferenzen, die sich im wasser brechen und sich drehende phasen, gegeneinander verschobene wellen. parameter ändern, verzögerungszeit, momente verlängern, endlos schleifen, digitalisierte wirklichkeit auf tonbändern vermischt sich mit dem rauschen des wassers, der luft, des raumes, der umgebung und allem. alles ist klang."

[ – marcus obst, dronaement ]

[ frank l. | 2002-10-23 | 01:27 | # ]

golden eighties

aus dem anfangsriff von "hier kommt alex" von den toten hosen ließe sich wunderbar eine techno-coverversion basteln, glaube ich.

[ frank l. | 2002-10-23 | 01:20 | # ]

and who by fire, who by water, who in the sunshin ..

and who by fire, who by water,
who in the sunshine, who in the night time,
who by high ordeal, who by common trial,
who in your merry merry month of may,
who by very slow decay,
and who shall i say is calling?

and who in her lonely slip, who by barbiturate,
who in these realms of love, who by something blunt,
and who by avalanche, who by powder,
who for his greed, who for his hunger,
and who shall i say is calling?

and who by brave assent, who by accident,
who in solitude, who in this mirror,
who by his lady's command, who by his own hand,
who in mortal chains, who in power,
and who shall i say is calling?

[ frank l. | 2002-10-23 | 00:57 | # ]

die gelassenheit des langstreckenläufers beim elfmeter

ja.

[ frank l. | 2002-10-23 | 00:44 | # ]

 

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