quoting "high fidelity"

dick: "i guess it looks as if you're reorganizing your records .. um .. what's this? chronological?"

rob: "no."

dick: "not alphabetical."

rob: "nope."

dick: "what?"

rob: "autobiographical."

dick: "no fucking way!"

rob: "yep! i can tell you how i got from deep purple to howling wolf in just 25 moves."

dick: "oh my god!"

rob: "and, if i wanted to find the song "landslide" by fleetwood mac i have to remember that i bought it for someone in the fall of 1983 pile but i didn't give it to them for personal reasons."

dick: "that sounds .."

rob: "comforting."

dick: "yes."

rob: "it is."

[ frank l. | 2003-03-08 | 17:02 | # ]

"abandoned places" / henk van rensbergen

'abandoned places', by henk van rensbergen

[ frank l. | 2003-03-08 | 17:01 | # ]

produktdesigner auf drogen

.. oder welche werber-untergattung ist dafür verantwortlich, wie ein produkt heißt? die von bahlsen bzw lorenz hatten jedenfalls schlechte pilze an ihrem essen, meint man: salzstangen jetzt nicht mehr salzletten, sondern saltletts.

[ frank l. | 2003-03-08 | 16:36 | # ]

abt. schwank aus meinem leben

der eintrag im klassenbuch der 7b, damals im jahr 1989 ungefähr – der einzige klassenbucheintrag jemals, der meinen namen in anderem zusammenhang als entschuldigtem fehlen oder vergleichbar harmlosen situationen erwähnte ... braver musterschüler, der ich meistens war, ließ ich mir natürlich nie etwas zuschulden kommen (im nachhinein weigere ich mich natürlich nur zuzugeben, daß ich eine feige sau mit leichten streber-zügen war, die nie mal "irgendwelchen scheiß" mitgemacht hat, aus angst vor konsequenzen – aber darum geht es jetzt nicht). nein, von vorn:

jede woche hatten je zwei schüler einer klasse den sog. "klassendienst". das bedeutete: tafel putzen, für frische kreide sorgen, in der großen pause im zimmer bleiben und all die bösen leute verjagen, die unsere schulsachen klauen wollten. was wiederum das einzig positive an der ganzen sache war – alle anderen wurden, fast egal bei welchem wetter, nach draußen gejagt, sobald der pausengong ertönte, nur die zwei auserwählten konnten gemütlich im zimmer bleiben, hatten endlich mal 20 minuten lang ihre ruhe, konnten etwas lesen, kaffee trinken, oder was auch immer.

natürlich mußte auch auf die aufpasser aufgepaßt werden, und so zogen auf jedem gang ebenfalls wöchentlich wechselnde lehrer ihre runden. die patrouille schaute meist einmal pro pause kurz in jedes zimmer hinein, sagte "hallo" und ging dann wieder. bei dieser gelegenheit wurde auch kontrolliert, ob sich die schüler nicht evtl bei der anzahl der diensthabenden klassendienstler verzählt hatten – sprich, ob da doch mehr als zwei personen im raum waren.

was macht man also, wenn man an einem langweiligen januartag aufgrund eines solchen klassendienstes im zimmer rumhängt, während die klassenkameraden draußen ihren spaß bei schneeballschlachten (einem vorwand für "jungs und mädels tun so, als könnten sie sich nicht ausstehen, kommen aber irgendwie vielleicht doch miteinander ins gespräch"), am hausmeister-verkaufs-stand (einem vorwand für "jungs und mädels tun so, als könnten sie sich nicht ausstehen, reden aber miteinander, weil sie nunmal zusammen in der schlange stehen"), auf dem fußballplatz (einem vorwand für "jungs spielen die großen macker und hoffen, daß die mädels dabei zusehen") oder beim illegalen verlassen des schulgeländes (vorwandserklärung siehe fußballplatz) hatten? genau. man testet die feuerwerkskörper, die man noch von silvester übrig und auch zufällig in die schule mitgebracht hat.

dabei hatten wir uns ja gar nicht mal sonderlich doof angestellt. also keine kanonenschläge oder raketen im klassenzimmer, das war uns schon klar, eher die "kleinen, aber feinen" – äh – ladycracker ist wohl der politisch korrekte ausdruck dafür, mittlerweile. umfangreiche testreihen mit harmlosen schulbänken und den darin befindlichen löchern (entstanden in extremalst langweiligen geschichtsstunden) boten sich an, die "durchschlagskraft" dieser kleinen grünen oder roten dinger zu testen. alternativ machten sich die kleinen racker auch gut als experimentelle antriebe für plastik-bleistiftspitzer, fitty-strohhalme oder füllerdeckel.

in einem anfall geistiger umnachtung (nun ja, "blödheit" klingt einfach zu profan) dachten wir aber nicht daran, das fenster bei unserer versuchsreihe zu öffnen. das nächste, an das ich mich erinnern kann, war die stimme des aufsichthabenden lehrbeamten, der uns ungefähr mit dem wortlaut "habt ihr hier etwa kracher losgelassen?" begrüßte, nachdem er kurz ins zimmer geschnüffelt hatte. der eintrag war dann nur noch formsache, und mein leben war ruiniert. ich war mir sicher, daß ich von der schule fliegen würde, daß ich das gespött der gesamten familie werden würde, daß mir meine schulische und berufliche karriere nun versaut war, daß dieser vorfall einer vorstrafe gleichkäme und daß sich jeden moment der himmel – oder besser noch, der boden – auftun mußte, um mich zu verschlingen. den nachmittag verbrachte ich mit heulkrämpfen, den sportunterricht schwänzte ich (ein vergehen, das ich damals wie heute für weit weniger dramatisch hielt, schließlich war's nur der sportunterricht, da hatte ich eh meine traditionelle 5er-zensur und somit lohnte sich der streß eh nicht – aber das ist eine andere geschichte).

im gegensatz zu meinem partner in crime, der solcherlei einträge anscheinend gewöhnt war, wußte ich jedenfalls nicht, wie ich mit dieser peinlichen angelegenheit umgehen sollte. genaugenommen weiß ich bis heute nicht, wie ich schlußendlich damit umgegangen bin, diese geschichte hat nämlich keine richtige pointe. sorry. irgendwann war wahrscheinlich gras über die sache gewachsen, aber doch immerhin nur so viel, daß ich jetzt noch 14 jahre danach genauestens den wortlaut des eintrags, das aussehen des klassenzimmers, alle kleinfurzigen details irgendwo abrufen kann. und manchmal, wenn ich z.b. wieder eine episode von frasier sehe, fällt mir schlagartig alles wieder ein.

"lachmann und davies wegen pyrotechnischer aktivitäten."

... stand da, in der spalte "besondere vorkommnisse" (o.s.ä.), wo die einträge immer nach dem muster "[name] wegen [hat scheiße gebaut]" formuliert wurden, ungeachtet jeglicher grammatikalischer hindernisse.

doch, spaß gemacht hat's wirklich – und wenigstens das ist mir irgendwann dann doch noch bewußt geworden.

blah.

[ frank l. | 2003-03-08 | 02:16 | # ]

.##.

um viertel nach fünf uhr früh, mitten in der woche, rumsitzen, nachdenken und kein auge zubekommen – das hatte ich vermißt.

aber das glaubt mir ja wahrscheinlich sowieso keiner.

tja. selbst schuld.

[ frank l. | 2003-03-07 | 05:15 | # ]

abt. weblogging

"blank cassettes were supposed to ruin the record industry, the way almost every technological shift is, at first, supposed to ruin the record industry." – ein nostalgischer, fast schon romantischer artikel in der washington post über die geschichte der musikcassette. im gleichen atemzug muß natürlich auch die pflicht-webseite für leute, die "high fidelity" gelesen und verstanden haben, erwähnt werden – art of the mix.

"internationale kommunikationskulturen – kulturelle faktoren: kleidung und anstand. (...)" – relativ lesenswerter text von margarete payer.

leitkultur usa. eine gesprächsreihe vom herbst 2002 auf dlf, 7 teile, u.a. mit noam chomsky, gore vidal und claus leggewie – alle episoden im originalton herabladbar.

[ frank l. | 2003-03-06 | 12:39 | # ]

"geld ist eine droge, und ihr seid alle drauf – i ..

"geld ist eine droge, und ihr seid alle drauf – ich kann es euch ja sagen, ich bin es manchmal auch."

[ rocko schamoni ]

[ frank l. | 2003-03-06 | 01:33 | # ]

"du bist (...) voller sonderbarer ideen und macken."

die schönsten komplimente bekommt man eben doch noch ganz unabhängig von dieser blöden webseite hier, per mail. danke!

[somit hat der tag vorhin, kurz vor mitternacht, dann doch gerade noch eine positive wendung bekommen.]

[ frank l. | 2003-03-06 | 01:33 | # ]

damit hier aber mal keine mißverständnisse entstehen:

ich schreib' den ganzen dreck hier nicht für "euch", ganz egal wer auch immer "euch" sein mag. ich schreib' das hier ausschließlich für mich, ich scheiß' auf mein publikum, und wenn mein publikum damit nicht klarkommt und der meinung ist, den sinn hinter der abgeschalteten kommentarfunktion nicht verstehen zu wollen und mir per mail mitteilen zu müssen, daß es mich ja entweder ach so gut versteht oder was ich andererseits doch für ein armseliger idiot bin, dann möge sich das betreffende publikum doch bitte ein loch ins knie bohren oder seine zeit auf eine andere art sinnvoll verbringen, als mir auf die eier zu gehen. es gibt da bestimmt tausend bessere möglichkeiten, und wenn's nur die ist, mal wieder an die frische luft zu gehen, anstatt den ganzen tag vor der scheißkiste zu sitzen und sich einzubilden, man müsse das hier lesen, nur weil's auf einer webseite steht. diejenigen, die von dieser regelung ausgeschlossen sind, wissen bescheid – für alle anderen gilt: sobald sie darüber nachdenken, ob sie gemeint sind, ist das der fall.

vielen dank.

[ frank l. | 2003-03-06 | 01:27 | # ]

abt. bewußtseinserweiterung

"musik befreit uns von unseren erstarrten denkgewohnheiten und läßt unseren geist dimensionen erschließen, die er normalerweise nicht erreicht. umfängt uns gut geschriebene musik, dann erfahren wir ein verständnis, das weit über unsere irdische existenz hinausgeht und das wir auch nicht mehr erfahren können, wenn die musik verklungen ist."

[ robert jourdain, "das wohltemperierte gehirn" ]

[ frank l. | 2003-03-06 | 00:11 | # ]

trotzdem:

erschreckend, wenn man bemerkt, daß man in (ein) bekannte(s) verhaltensmuster verfällt.

[ frank l. | 2003-03-06 | 00:10 | # ]

schlimm genug, daß ich überhaupt darüber nachdenke ..

schlimm genug, daß ich überhaupt darüber nachdenke, wie ich den satz "du strahlst so eine seltsame art von traurigkeit aus" irgendwie als kompliment interpretieren könnte. // und trotzdem gleich wieder an "i can see your sadness, it's beautiful." (aus adaptation) denken müssen, an den wunderbaren klang dieses satzes.

(wie) paßt das zusammen?

[ frank l. | 2003-03-05 | 20:49 | # ]

frasier, s10e17

"i am not trying to make him happy – i am trying to cure his depression!"

[ frank l. | 2003-03-05 | 03:34 | # ]

 

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