liebes restaurant namevergessen in erfurt, nähe domplatz.

"unser biergarten führt durch das restaurant" ist ein spruch, der .. sagen wir mal - wahrscheinlich nicht vom weltmeister in sachen stilfragen der deutschen sprache zusammenformuliert wurde. aber könntet ihr, wenn ihr das nächste mal solche stilblüten mit kreide auf die tafel vor eurem lokal schreibt, das bitte rechtzeitig ankündigen, so daß ich dann auch meine digiknipse mitnehme?

danke vielmals.

die ex-geiseln, die schon in der pressekonferenz b ..

die ex-geiseln, die schon in der pressekonferenz behandelt werden wie big-brother-show-gewinner, werden naturellement noch eine ganze weile brauchen, bis sie sich all der geschehnisse der letzten tage vollständig bewußt sind. ich glaube nicht, daß dabei der präsentkorb helfen wird, den sie von der stadt augsburg (?) nach ebendieser pressekonferenz in die hand gedrückt bekommen haben.

aber ich vermute, darüber werden uns die herrschaften demnächst bei stern tv auskunft geben könnenmüssen.

wir befinden uns derzeit im sommer-modus. was das ..

wir befinden uns derzeit im sommer-modus. was das leben angeht, gefällt mir mein herbst-modus am besten; was diese seite angeht, der winter-modus. im frühling hingegen kann man so ziemlich alles vergessen.

[nur um das also mal halbsubtil klarzustellen. bessere zeiten nahen. auch für argh.de. versprochen.]

"der computer-riese hewlett-packard"

… so spricht der börsenmensch auf n-tv, und für sekunden taucht vor meinem geistigen auge ein powerranger gigantischen ausmaßes mit einem auf die stirn tätowierten hp-logo auf. sozialisation durch cartoons, das hab' ich nun wohl davon.

aber wenigstens eine glückliche kindheit.

drei dinge, die nerven

leute, die sätze mit ", aber egal." beenden ("na wenn's egal ist, dann halt doch einfach gleich die klappe."). ähnlich schlimm wie "ich weiß ja nicht, aber .." als einleitung.

björn alexander, n-tv wetterredaktion. der wahrscheinlich einzige wetterbericht im deutschen fernsehen, der so klingt, als liefe er bei einem teleshopping-kanal.

"antville-slang". mag für ein paar tage mal originell gewesen sein, ist es aber nicht mehr. ehrlich. ganz im gegenteil.

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es kann mir doch keiner erzählen, daß wirklich noch niemand auch nur einem einzigen wettermenschen im fernsehen gesagt haben soll, daß dieses tuffige deuten auf den bluescreen mit zwei leicht abgespreizten fingern beim gleichzeitigen starren ins leere hinter ebendiesem bluescreen bescheuert aussieht?

fanpost. eine betrachtung.

daß ich mit komplimenten nicht umgehen kann, ist kein geheimnis. daß ich mit komplimenten, bei denen ich sogar das gefühl habe, daß sie ernstgemeint sind, noch viel weniger umgehen kann, ist dann nur die logische konsequenz.

"da kamen menschen auf mich, auf uns zu, die waren so weit von dem leben, das wir führen, wie mein verein von einem uefa-cup-platz, und sie sagten: 'das ist gut, was ihr macht!' …"

[ tomte, hinter all diesen fenstern, liner notes ]

manchmal, also, sehr selten, aber immerhin manchmal, freu' ich mich wirklich über fanpost. nicht über fanpost generell, aber über so ganz spezielle mails. eine von fünfzig klingt wirklich so, als hätte derdiedas schreiberin meine seite gelesen und sogar verstanden. zu verstehen versucht. mich zu verstehen versucht. aber mehr will ich ja gar nicht. wenn überhaupt. (ahh, who am i kidding?)

wenn man sich morgens im spiegel ansieht und so scheiße aussieht, wie man sich fühlt, ist nicht das das schlimme - sondern wenn man als urteil von außenstehenden hört "wieso, du siehst doch aus wie immer!?". oder, nein, andersrum angefangen: ich muß also jetzt nur noch daran arbeiten, einerseits das kompliment, die fanpost als solche, ernstzunehmen, und andererseits, gleichzeitig, den selbsthaß damit in einklang zu bringen (vgl "was für ein depp, das findet der toll?").

jedenfalls - nur dafür, für diese seltenen mails, mach' ich diesen ganzen mist hier. glaube ich.

danke.

nucknuck, und so.

erwachsenwerden

sich dabei ertappen, der meinung zu sein, eine ausrede haben zu müssen, um im supermarkt immer zur gleichen kasse zu gehen, nur weil einen die kassiererin dort mit abstand am wundervollsten anlächelt.

[sich aber nicht zu doof dabei vorkommen, satzkonstruktionen mit drei erweiterten infinitiven auf seine webseite zu setzen.]