c.o.b. – civilians on battlefield

"die teilnehmer spielen kleine statistenrollen wie z. b. bürgermeister eines dorfes im kosovo der von zeit zu zeit mit comandern der us soldaten verhandeln muss. die 5 bis 10 dörfer sind künstlich angelegt, und bestehen aus 10 bis 20 häusern. die statisten (...) werden benötigt um eine möglichst realitätsnahe umgebung für die manöver der nato/kfor truppen zu ermöglichen. (...) pro dorf werden ca. 10 bis 50 zivilisten eingesetzt. die bewohner sollten in der lage sein während der übungen eine glaubwürdige präsentation ihrer rolle zu zeigen. die häuser in den dörfern sind mit heizung, wasseranschluss (toiletten, waschmöglichkeit) und elektrizität ausgestattet."

[ pdf, html ]

[ frank l. | 2003-11-15 | 02:22 | # ]

in der nacht aufklarend und leichter frust. ..

in der nacht aufklarend und leichter frust.

[ frank l. | 2003-11-12 | 02:04 | # ]

also, "twelve eight" klingt ja doch irgendwie deutlich weniger griffig als "nine eleven".

der große berliner weblogertreff (sic!) am achten dezember im due forni (restaurants ohne webseite müssen einem heutzutage ja schon wieder sympathisch sein) in, äh, berlin (ach?). nur nette schrägstrich angenehme leute erwünscht, leg' ich hiermit mal fest. anmeldung bei ronsens, der das wort "knorke" noch in seinem aktiven wortschatz trägt. hach.

[ frank l. | 2003-11-12 | 01:40 | # ]

kleines posting einer band, gestern in der lokalen newsgruppe:

"suchen sänger(in). etwas haß erwünscht."

[ frank l. | 2003-11-11 | 14:11 | # ]

soundtrack: matrix revolutionsview

"das album ist viermal emotionslos angehört worden, optisch und technisch in einwandfreiem zustand, booklet wurde einmal gelangweilt durchgeblättert. nichts kaputt, obwohl mir das sehr schwer fiel. von dem album habe ich keine unerlaubte kopie gezogen, dazu war mit der rohling zu schade. versand erfolgt im gepolsterten umschlag, auch wenn es eigentlich zu schade dafür ist."

besim karadeniz verkauft eine cd bei ebay.

[ frank l. | 2003-11-10 | 22:41 | # ]

liebes tagebuch. gedankenprotokoll der letzten sekunden.

heute zum ersten mal in meinem leben fanpost verschickt. erwarte keine antwort. fühlt sich trotzdem gut an, irgendwie. viel länger dann aber doch darüber nachgedacht, wieso man 28 jahre lang nie das bedürfnis hatte, jemandem direkt mitzuteilen, daß man das, was er macht, toll findet. keine plausible erklärung gefunden. auf bisher/früher vorhandenen mangel an unmittelbarkeit mit der außenwelt geschoben. mich gefragt, wieso ich mir eine diesbezügliche veränderung jetzt/heute einbilde. thema verworfen, vermeidung rekursiver denkschleifen erhofft. danach festgestellt, daß ich heute seltsam schreibe. thema auch verworfen. weblog-eintrag darüber verfaßt und ins bett gegangen.

[ frank l. | 2003-11-10 | 02:25 | # ]

sorgen des alltags

gerade, als ich mich daran gewöhnt hatte, daß ich paperback-einschlaflektüren wieder gefahrlos auf den boden neben der matratze ablegen kann (seit ca. märz, eigentlich, aber der mensch ist ja gewohnheitstier), fängt die fußbodenheizungszeit wieder an und und ruiniert mir meine buchrücken. einmal taschenbuchbügeln, bitte.

[ frank l. | 2003-11-10 | 02:12 | # ]

und ich was ich längst schon sagen wollte:

"ich meine daher, alles, was das publikum von einem schriftsteller, der ohne zu weit getriebne ansprüche auftritt, fordern kann, ist, daß er durch seine werke nichts dazu beitrage, korruption, dummheit und intoleranz zu verbreiten. alles übrige: beruf zu schreiben, wahl des gegenstands, einkleidung, ansprüche auf ruhm, beifall, lob, zu stiftender nutzen, einzunehmender gewinn, hoffnung auf unsterblichkeit – das alles ist seine sache, und es geht auf seine gefahr, wenn er sich dem schimpfe aussetzt, entweder in der stille zu fuße vom parnasse wieder herunterschleichen zu müssen oder von der meute der rezensenten parforce gejagt zu werden."

[ adolph freiherr von knigge, "über den umgang mit menschen", 3. teil, 10. kapitel ]

[ frank l. | 2003-11-10 | 02:03 | # ]

erst in der äußeren, seit ein paar minuten jetzt auch in der inneren realität:

das rehlein ist tot.

[ frank l. | 2003-11-09 | 18:02 | # ]

google fragt, frank antwortet:

indem man deutsch lernt, erstmal.

[ frank l. | 2003-11-05 | 20:38 | # ]

quasi-selbstdiagnose / kurze pause.

"und haben wir etwa gar sprache und beredsamkeit nicht in unsrer gewalt oder sind verstimmt zu der zeit, wenn wir unsre gedanken zu papier bringen wollen, oder vergessen, daß der gegenstand, über welchen wir schreiben, nur durch kleine spezielle beziehungen auf unsre damalige lage, die sich nicht mit übertragen lassen, uns am herzen liegt; oder dies herz ist zu voll, um, was es empfindet, nach der reihe hererzählen zu können; so geschieht es, daß wir etwas schreiben, welches uns, die wir alle nebenbegriffe daranknüpfen, die dazu gehören, das bild auszumalen, sehr interessant scheint, jeden andern aber gähnen macht und mit unwillen gegen uns erfüllt."

[ adolph freiherr von knigge, "über den umgang mit menschen", 3. teil, 10. kapitel ]

[ frank l. | 2003-11-05 | 01:33 | # ]

liebe eltern.

da ihr ja bisher mit "diesem internet" quasi nichts am hut habt, also – wenn ihr das hier jemals lesen solltet – ja, dieser eintrag ist für euch gedacht. vielleicht wird das der einzige bleiben, eventuell werden noch einige folgen, mal sehen. aber es gibt dinge, die möchte ich euch sagen, die kann ich euch natürlich auch sagen, und die habe ich euch auch schon mehrfach gesagt, aber sie scheinen nicht bei euch "anzukommen" – und solang das nicht der fall ist, muß ich sie anderweitig loswerden. oder wenigstens in worte fassen. strukturieren. über diese dämliche kleine scheiß-webseite beispielsweise.

[die rund 100% der leserschaft, die sich nicht zum kreis meiner eltern zählen, dürfen den folgenden eintrag also getrost ignorieren.]

euer falscher stolz in sachen gesundheit nervt nämlich. ich möchte nicht erst zwei tage danach und unter dem mantel der geheimhaltung ("aber sag' nicht, daß ich's dir verraten habe!") vom jeweils anderen elternteil am telefon erfahren müssen, wenn einer von euch am wochenende in der notaufnahme war. ich möchte nicht andere verwandtschaftsmitglieder telefonisch mehrfach nerven müssen, bis diese mir "verraten", wenn einer von euch im krankenhaus ist, mir das aber nicht mitteilen wollte, damit ich mir "keine sorgen mache". ein für alle mal: ich mache mir deutlich mehr sorgen, wenn ihr tagelang nicht telefonisch erreichbar seid, euch in dieser zeit mit bröckeliger stimme und ohne rufnummernübermittlung von einem offensichtlich fremden (krankenhaus-)anschluß meldet, und dann so tut, als wäre nichts.

gut, kranksein ist scheiße, ab einem gewissen alter sogar noch viel scheißer, und gerade euch beide kenne ich auch gut genug, um das sogar auf einem anderen level (krankheit als "imageverlust", "mir passiert sowas nicht", keine kontrolle über die gesundheit, usw) nachvollziehen zu können. ich bin schließlich ähnlich, ich funktioniere auch so. vielleicht sogar noch schlimmer. aber ich habe angst davor, daß gerade deswegen bzw nur aufgrund dessen mal irgendwas schief läuft. ihr seid ca. dreimal so alt wie ich, aber sogar ich habe doch gelernt, daß einem das niemand übel nimmt, wenn mit der gesundheit mal irgendwas nicht so toll läuft, wie man es geplant hatte. von den nicht-selbstverschuldeten fällen mal ganz zu schweigen.

wenn wir uns also für die zukunft darauf einigen könnten, daß nicht nur ich euer informationsbedürfnis befriedige(n muß), was meine gesundheit angeht, sondern auch umgekehrt? daß mir deutlich wohler bei der sache wäre, wenn ich sofort angerufen werde, wenn irgendwas nicht so ist, wie's sein sollte, anstatt mir erst tage danach von siebenstündigen untersuchungen und kernspin-dingern zu erzählen? muß ja nicht gleich ein eigenes weblog mit der meldung sein – ein kleiner anruf bei mir reicht da schon.

danke, ganz lieb.

[ frank l. | 2003-11-03 | 12:38 | # ]

und als er auf einmal durch das nebenan in der küc ..

und als er auf einmal durch das nebenan in der küche offenstehende fenster die kälte hörte, konnte er wieder lächeln.

[ frank l. | 2003-11-03 | 02:47 | # ]

 

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