aus der reihe "wenn sonst schon nix passiert"

gestern mal crazy [tm] und rebellisch gewesen: bei gelb über eine ampelkreuzung gefahren, die wäsche unsortiert auf den wäscheständer gehängt, die zahnpasta-tube (aronal! abends!) nicht auf den kopf gestellt, cola aus der dose getrunken, den fernseher nachts auf standby gelassen.

oh wildes leben, das ich führe! frank lachmann, polizeilich gesucht in 16 15 8 fast 4 bundesländern!

[ frank l. | 2003-11-19 | 12:36 | # ]

synchronizität

"es war 18:55 und ich gab mich der truegerischen illusion hin, erneut einen achttausender fuer unitaere kleine schneeflocken erklommen zu haben, als die werbepause kam – und sie war eine schmerzliche offenbarung, punktgenau auf mich als zielgruppe ausgerichtet. tiefkuehlpizza mit dem freund vernaschen, parfum fuer die verfuehrung danach (und das gleich zweimal), hygienische damenbinden und schoene weihnachtsgeschenke fuer die ganze familie, danach noch kredite und bausparvertraege. und mit einem schlag wurde mir bewusst, was synchronizitaet bedeutet."

betrachtungen über individualismus bei lost im himbeertraum.

[ frank l. | 2003-11-19 | 12:34 | # ]

"kringel kringel teehäuschen tintenklecks".

wir lernen koreanisch bei den asian instant noodle soups.

[ frank l. | 2003-11-19 | 01:31 | # ]

aus der reihe "frank entdeckt die welt".

schon klasse, was man mit druckluftdosen in einer durchschnittlichen singlewohnung so alles anstellen kann. das konzept des staub-aufwirbelns hat ja sowieso viel mehr für sich im gegensatz zu dem des -aufsaugens: kein streß mehr mit kabelsalat, man spart staubsaugerbeutel, und es sieht sowieso viel lustiger aus. zugegeben, die langzeitwirkung läßt zu wünschen übrig.

aber, hach, all die anderen einsatzzwecke: mücken irritieren ("huch, ein windstoß! huch, noch einer!"), am telefon leitungsstörungen simulieren ("wie bitte? ich kann dich nicht verfffffffffffffffff..."), haare fönen (vor allem im sommer deutlich angenehmer als mit klassischer/warmer fön-luft), kerzen auspusten (und die wachsflecken an der wand lassen sich bei gezieltem einsatz der druckluftdose zu kleinen kunstwerken verteilen, wenn man schnell genug reagiert), kampf mensch gegen maschine simulieren ("ich hab' dich gewarnt, du dämliches netzteil – jetzt wollen wir doch mal sehen, in welche richtung sich dein ventilator gleich dreht.").

lustige partyspiele wie taschentuchfetzen-wettweitblasen oder wett-kondomezumplatzenbringen fördern die kreativität, badewannen können zu whirpools getunt werden, bücherseiten können "frei hand" umgeblättert werden. und wer sich schonmal an zu heißer nudelsuppe den mund verbrannt hat, kann sich auch vorstellen, wie nützlich eine externe suppenkühlungseinheit im küchenbereich sein kann.

ach ja: notebook-tastaturen könnte man damit natürlich auch reinigen. aber das wäre spießig.

[ frank l. | 2003-11-17 | 03:24 | # ]

dialoge für nachmittags um kurz nach fünf.

"einer meiner klienten, der kürzlich .."
"einer deiner was?"
"na, einer meiner klienten."
"ich dachte, du wärst so eine art streetworker?"
"bin ich ja auch. aber 'kunde' klingt dämlich und 'patient' ist ja wohl noch schlimmer. du weißt doch, was ich meine."
"hmmm."

[aus der reihe "erklärung von fachterminologie beim wiedersehen ehemaliger schulfreunde".]

[ frank l. | 2003-11-15 | 02:45 | # ]

"kleinanzeigen werden in der reihenfolge des eingangs bearbeitet."

kleinanzeigen: getragene wäsche zu verkaufen & suche seriösen job

[aus "takt", stadtmagazin erfurt, 10/03 (iirc)]

[ frank l. | 2003-11-15 | 02:28 | # ]

c.o.b. – civilians on battlefield

"die teilnehmer spielen kleine statistenrollen wie z. b. bürgermeister eines dorfes im kosovo der von zeit zu zeit mit comandern der us soldaten verhandeln muss. die 5 bis 10 dörfer sind künstlich angelegt, und bestehen aus 10 bis 20 häusern. die statisten (...) werden benötigt um eine möglichst realitätsnahe umgebung für die manöver der nato/kfor truppen zu ermöglichen. (...) pro dorf werden ca. 10 bis 50 zivilisten eingesetzt. die bewohner sollten in der lage sein während der übungen eine glaubwürdige präsentation ihrer rolle zu zeigen. die häuser in den dörfern sind mit heizung, wasseranschluss (toiletten, waschmöglichkeit) und elektrizität ausgestattet."

[ pdf, html ]

[ frank l. | 2003-11-15 | 02:22 | # ]

in der nacht aufklarend und leichter frust. ..

in der nacht aufklarend und leichter frust.

[ frank l. | 2003-11-12 | 02:04 | # ]

also, "twelve eight" klingt ja doch irgendwie deutlich weniger griffig als "nine eleven".

der große berliner weblogertreff (sic!) am achten dezember im due forni (restaurants ohne webseite müssen einem heutzutage ja schon wieder sympathisch sein) in, äh, berlin (ach?). nur nette schrägstrich angenehme leute erwünscht, leg' ich hiermit mal fest. anmeldung bei ronsens, der das wort "knorke" noch in seinem aktiven wortschatz trägt. hach.

[ frank l. | 2003-11-12 | 01:40 | # ]

kleines posting einer band, gestern in der lokalen newsgruppe:

"suchen sänger(in). etwas haß erwünscht."

[ frank l. | 2003-11-11 | 14:11 | # ]

soundtrack: matrix revolutionsview

"das album ist viermal emotionslos angehört worden, optisch und technisch in einwandfreiem zustand, booklet wurde einmal gelangweilt durchgeblättert. nichts kaputt, obwohl mir das sehr schwer fiel. von dem album habe ich keine unerlaubte kopie gezogen, dazu war mit der rohling zu schade. versand erfolgt im gepolsterten umschlag, auch wenn es eigentlich zu schade dafür ist."

besim karadeniz verkauft eine cd bei ebay.

[ frank l. | 2003-11-10 | 22:41 | # ]

liebes tagebuch. gedankenprotokoll der letzten sekunden.

heute zum ersten mal in meinem leben fanpost verschickt. erwarte keine antwort. fühlt sich trotzdem gut an, irgendwie. viel länger dann aber doch darüber nachgedacht, wieso man 28 jahre lang nie das bedürfnis hatte, jemandem direkt mitzuteilen, daß man das, was er macht, toll findet. keine plausible erklärung gefunden. auf bisher/früher vorhandenen mangel an unmittelbarkeit mit der außenwelt geschoben. mich gefragt, wieso ich mir eine diesbezügliche veränderung jetzt/heute einbilde. thema verworfen, vermeidung rekursiver denkschleifen erhofft. danach festgestellt, daß ich heute seltsam schreibe. thema auch verworfen. weblog-eintrag darüber verfaßt und ins bett gegangen.

[ frank l. | 2003-11-10 | 02:25 | # ]

sorgen des alltags

gerade, als ich mich daran gewöhnt hatte, daß ich paperback-einschlaflektüren wieder gefahrlos auf den boden neben der matratze ablegen kann (seit ca. märz, eigentlich, aber der mensch ist ja gewohnheitstier), fängt die fußbodenheizungszeit wieder an und und ruiniert mir meine buchrücken. einmal taschenbuchbügeln, bitte.

[ frank l. | 2003-11-10 | 02:12 | # ]

 

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