projekt "steigerung der lebensqualität", teil 1

phoenix auf einen einstelligen programmplatz verschieben, dafür endlich n24 opfern und letzteren in die gegend zu den 30ern neben die shopping-kanäle stecken.

[ frank l. | 2004-03-07 | 13:37 | # ]

letzte woche im soulseek-chat

"the performer respectfully requests that you unshare and delete the track (...) on the grounds that its continued existence inspires thoughts of suicide. thank you."

und da sag' nochmal jemand, daß filesharing nicht zum persönlichen kontakt zwischen künstler und fan beitrüge.

[ frank l. | 2004-03-07 | 04:09 | # ]

nihongo ga wakarimasu ka?

"yes, i have indeed omitted big pieces of this picture, such as the topic particle wa which could come after boku. but it is not at all necessary for communicating with the cute japanese girl tourists you're trying to pick up at starbucks. in fact, leaving it out will make your japanese sound a lot more fuckable."

japanese for nerds, part 1.

[ frank l. | 2004-03-07 | 04:05 | # ]

kennen sie den? wie fängt ein mathematiker einen löwen? er baut einen käfig um sich herum und definiert sich als außen.

manchmal wenn ich so unter der dusche stehe und mir die kniescheibe rasiere, oder eben bei vergleichbaren intellektuell anspruchsvollen tätigkeiten, ploppt mir immer wieder die frage in den kopf, ob ich glücklich bin. nein, eher – wann ich zum letzten mal glücklich war. immerhin scheint es schon so lang her zu sein, daß ich zu konkreteren antworten als "irgendwann in meiner kindheit" nicht mehr in der lage bin. natürlich wollte ich es so, und so gesehen -"ziel erreicht!"- bin ich natürlich glücklich zufrieden. aber diese einfache form von glück, dieses profane – am strand liegen, lächeln, keine sorgen haben – hatte ich das jemals? will ich das überhaupt noch? bin ich nicht schon zu alt für solche dinge? weil man irgendwann lernt, daß es sowas sowieso nicht gibt? ist glück nicht eher so subjektiv, daß die erwähnte form von zufriedenheit (erreichung aller äußeren ziele, d.h. in meinem fall hauptsächlich ein kerngesunder körper sowie keinerlei bindung an irgendwen) genau das ist, womit man auf "bin ich glücklich?" antworten müßte? könnte ich sorgenfrei überhaupt etwas empfinden, das man glück nennen dürfte? und wieso auf einmal wieder der ganze pathos, wieso diese poesie-alben-gedankengänge? und, vor allem: wieso stehe ich in der dusche und führe selbstgespräche?

nein, irgendwann strickt man sich seine glücksdefinitionen doch besser selbst. vereinfacht so manches, und das ist ja auch eine form von glück.

[ frank l. | 2004-03-07 | 03:38 | # ]

stereo stress

jubiläum: gestern zum siebten mal (ich fand ja krumme und ungerade jubiläen schon immer sexier als die wohlbekannten) die französischen trommler live gesehen. diesmal in einer von erfurts scheußlichsten konzertlocations, und mit dem wahrscheinlich arschbackenverkniffensten publikum ever bei einem tambours-konzert. mittvierziger-studienrätinnen inklusive ehemänner, denen wohl irgendwer erzählt hat, daß man sich die tambours du bronx ansehen muß, wenn man zu faul/blöd/geizig für die cleane musical-variante ist, und die dann neben ihren immer wieder die brille zurechtrückenden gatten mit mittig zusammengefalteten takko-parkas mit flokatirand, sauber über die dauerhaft verschränkten arme gelegt, im publikum stehen und man in ihrem blick ablesen kann, daß sie sich mit einem bis drei prosecco(s?) deutlich wohler fühlen würden – nein, meine damen, wir sind hier nunmal nicht in der oper, nein, meine damen, man muß nicht wie angewurzelt auf einem fleck stehenbleiben, wenn die primär rhythmische musik anfängt. und man muß sich auch nicht ein komplettes konzert in hitchcocks '???'-pose ansehen. nicht mal in erfurt.

bizarr jedenfalls. auf der bühne dreizehn oberkörperfreie franzosen, die (und ich entschuldige mich schonmal im voraus für diesen klischeebegriff) "ursprünglichen" krach machen, indem sie primär auf fässern trommeln, dabei sichtbar schwitzen, es wird gebrüllt, es fliegen holzspäne, – und im publikum keine regung, nur braver applaus zwischen den songs. selten kam ich mir bei einem konzert so jung vor.

[ frank l. | 2004-03-06 | 18:25 | # ]

liebe mcdonald's-kundschaft.

wie vielleicht sogar ihr ahnt, wird in der werbung hin und wieder ein klein wenig übertrieben. das mag verschiedene gründe haben, dient aber meist dem werbeüblichen zweck, einen besseren eindruck zu erwecken als tatsächlich vorhanden. im aktuellen mcdonald's-spot seht ihr nun einen "1-kg-goldbarren", den es derzeit ("mcstrohhalm") zu gewinnen gibt – optisch deckt dieser "barren" im tv-spot ungefähr eine halbe tischlänge ab und knockt einen an diesem tisch sitzenden jüngling vollständig k.o.

selbst mcdonald's-kunden traue ich ein bißchen mehr realismus und eine gewisse schulische grundbildung zu – heißt, gold ist das zeug mit der ziemlich hohen dichte. genaugenommen sogar 19.3g pro kubikzentimeter, was uns wiederum zu einem volumen von rund 51 kubikzentimetern für einen "1-kg-barren" bringt. oder anders formuliert: ungefähr zwei streichholzschachteln.

nur mal so, damit ihr euch nicht allzusehr wundert, solltet ihr zu unermeßlichem reichtum mittels mcdonald's-strohhalm gelangen.

[ frank l. | 2004-03-06 | 18:01 | # ]

..

knutschende mädels mit kopfhörern

[ frank l. | 2004-03-03 | 22:07 | # ]

"vielleicht ist es ja auch nur gewöhnungssache, s ..

"vielleicht ist es ja auch nur gewöhnungssache, so wie bei einer neuen frisur."

[ frank l. | 2004-03-03 | 21:44 | # ]

 

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